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Was ist ein Take-Profit?

Eine Take-Profit-Order ist eine kurzfristige Handelsstrategie. Sie ist nützlich für Daytrader, die einen schnellen Anstieg der Wertpapierkosten ausnutzen wollen, um einen sofortigen Gewinn zu erzielen.
Inhaltsverzeichnis

Eine Take-Profit-Order ist eine kurzfristige Handelsstrategie. Sie ist nützlich für Daytrader, die einen schnellen Anstieg der Wertpapierkosten ausnutzen wollen, um einen sofortigen Gewinn zu erzielen.

Es handelt sich beim Take-Profit-Trading um eine Art von Limit-Order, wobei Limit-Order entweder zum Kauf von Wertpapieren zu einem niedrigen Preis oder zum Verkauf von Wertpapieren zu einem hohen Preis verwendet werden können.

Wie berechnet man einen Take Profit?

Im allgemeinsten Fall gibt es 2 Methoden:

  1. Mathematisch. In diesem Fall wird die Gewinnmitnahme anhand von Formeln und Proportionen berechnet. Ein Trader setzt zum Beispiel einen Stop-Loss bei 10 Ticks. Dann kann er einen Take-Profit bei 15 oder 20 Ticks ansetzen.Dann wäre das Verhältnis von Gewinn zu Risiko 1:1,5 oder 1:2 (abzüglich der Provision). Dies ist ein vernünftiges Verhältnis, mit dem Sie arbeiten können.
  2. Diskretionär. In diesem Fall führt der Händler eine Analyse durch, deren Ziel es ist, den Ort zu bestimmen, an dem es besser ist, einen Take-Profit zu setzen.

Was sind die Vorteile von Stop Loss/Take Profit?

Stop Losses können Verluste begrenzen. Take Profits ermöglichen es dem Benutzer, den Gewinn zu maximieren, indem er aus einem Handel aussteigt, sobald der Markt einen günstigen Preis erreicht hat.

Warum ist ein Take-Profit wichtig?

Die Gewinnmitnahme ist ein unterschätzter Teil des Handels. Bücher über den Handel oder Ausbildungskurse schenken dem Ausstieg aus einer Position wenig Aufmerksamkeit. Tatsächlich ist der Marktausstiegspunkt genauso wichtig wie der Markteintrittspunkt.

Der Marktausstiegspunkt muss im Handelsplan klar beschrieben werden, ebenso wie alle anderen Elemente des Handelssystems. Denn wenn sich ein Händler in einem Handel befindet, schalten sich Angst, Gier und andere Emotionen ein und beeinflussen den Entscheidungsprozess erheblich.

Infolgedessen kann es sein, dass der Gewinn nicht rechtzeitig registriert wird und ein profitabler Handel sich in einen verlustbringenden verwandelt.

Deshalb sollte man immer vorsichtig sein, dass man nicht in einen Markt einsteigt in welchem man sich nicht auskennt.

Gewinnmitnahme

Take Profit kann in beide Richtungen einer Position verwendet werden. Wenn man eine Long-Position "Gekauft" hat, kann man einen Take Profit im gewünschten Abstand setzen, um die Position zu schließen und den Gewinn daraus zu kassieren.

Dasselbe kann man mit einer Short-Position beim "Verkaufen" machen, wenn man die Take Profit-Order zu einem Preis platziert, der unter dem aktuellen Preis liegt, um den Gewinn mitzunehmen und die Position automatisch zu schließen, sobald der festgelegte Preis erreicht ist.

Stop-Loss

Stop Loss"-Order können auf die gleiche Weise, aber in die entgegengesetzte Richtung gesetzt werden. Ihre Aufgabe ist es, zu verhindern, dass Ihre Position große Verluste erleidet. Man kann sie sowohl für Long- als auch für Short-Positionen festlegen.

Bei schnellen Marktbewegungen ist es möglich, dass der Kurs eine Lücke bildet und der Stop-Loss zum nächsten verfügbaren Kurs ausgelöst wird, der sich von dem erwarteten Kurs unterscheiden kann, was zu einem größeren Verlust führt.

Arten von Orders

Der Vorteil eines Take-Profit-Auftrags besteht darin, dass sich der Händler keine Gedanken über die manuelle Ausführung eines Geschäfts machen oder sich selbst hinterfragen muss. Andererseits werden Take-Profit-Orders zum bestmöglichen Preis ausgeführt, unabhängig vom Verhalten des zugrunde liegenden Wertpapiers.

Die Aktie könnte zu einem Ausbruch nach oben ansetzen, aber der T/P-Order (Take-Profit Auftrag) könnte gleich zu Beginn des Ausbruchs ausgeführt werden, was zu hohen Opportunitätskosten führt.

Eine gute Möglichkeit, dies zu verstehen, ist ein Blick auf die verschiedenen Arten von Aufträgen auf dem Finanzmarkt zu werfen. Grob gesagt gibt es zwei Haupttypen: Limit- und Marktorders.

Market Order → Diese Art von Order ist bei Privatanlegern am beliebtesten. Sie besteht einfach darin, einen Makler anzuweisen, einen Handel zum aktuellen Marktpreis zu eröffnen. Wenn eine Aktie beispielsweise zu einem Kurs von 20 $ gehandelt wird, wird sie mit einer Market Order sofort zu diesem Kurs eröffnet.

Limit-Order → Dies ist eine Auftragsart, die einen Handel nicht sofort eröffnet. Stattdessen wird der Broker angewiesen, einen Trade zu eröffnen, wenn der Kurs eine bestimmte Höhe erreicht.

Wenn die Aktie beispielsweise bei 20 $ gehandelt wird und nach einer Analyse festgestellt wird,, dass die Aktie bei 23 $ eine Kaufzone erreichen wird, könnte man den Broker anweisen, dies zu tun. Dies wird als Stop-Buy-Order bezeichnet.

Wenn man die Aktie bei 18 $ leerverkaufen möchten, handelt es sich um einen Verkaufsstoppauftrag.

Wenn man andererseits die Aktien bei 18 $ kaufen möchten, kann man einen Kauf-Limit-Auftrag erteilen, und wenn man diesen bei 23 $ leerverkaufen möchten, kann man einen Verkaufs-Stopp-Auftrag erteilen. Diese Auftragsarten sind wichtig für das Risikomanagement und die Zeitersparnis.

Man muss dann nicht dauerhaft vor dem Computer sitzen und die Orders die ganze Zeit beobachten.

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