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Was ist ein Tradingtagebuch?

Damit man auch langfristig im Trading Erfolg im Trading hat, ist ein Tradingtagebuch essentiell. Aber wie führt man ein Tagebuch und was muss man alles darin notieren?
Inhaltsverzeichnis

Das Tradingtagebuch ist eines der beliebtesten Tools für angehende und professionelle Trader. Mithilfe des Tradingtagebuchs kann man sich sowohl hinterfragen und kontrollieren und seinen Fortschritt auf lange Sicht auch analysieren. Im Tradingtagebuch wird jeder Trade aufgezeichnet und kommentiert, was natürlich das kritische Hinterfragen verbessert und so insgesamt zu einer vollwertigen Verbesserung der Tradingfähigkeiten führen kann.

Natürlich gibt es verschiedene Arten wie man ein Tradingtagebuch führen kann. Es ist möglich alles traditionell, so wie man es bei einem Tagebuch kennt, handschriftlich zu dokumentieren. Wenn man das Tradingtagebuch aber am PC führen will, hat man den massiven Vorteil, dass man die Sortier- und Kategorisierungsoptionen von Excel, oder Google Tabellen nutzen kann. Hier ist es dann möglich nach bestimmten Kriterien zu suchen, was eine spätere Analyse um einiges vereinfachen kann.

Tradingtagebuch zusammengefasst:

  • Jeder Trade wird aufgezeichnet und kommentiert
  • Kritisches Hinterfragen und Verbessern
  • Jeder Trader sollte ein Tradingtagebuch nutzen
  • Egal ob handschriftlich oder am PC
  • Egal ob als Excel oder als Word

 

Der Aufbau eines Tradingtagebuchs

Der Aufbau eines Tradingtagebuchs sollte immer von verschiedenen Faktoren abhängig sein. Primär ist es wichtig, dass man das vor, nach und während einer Tradingsession dokumentiert. Man sollte auch darauf achten, dass man seine eigenen Emotionen zu den einzelnen Trades klar beschreibt und aufzeichnet, damit man später nachvollziehen kann wie man sich dann dauerhaft verbessern kann.

Zu Beginn sollte man die grundlegenden Informationen zum Tradingtag dokumentieren, was beinhaltet, dass man zu Beginn die Trends des Marktes analysiert und deutet. Wenn man beispielsweise in der Lage ist die Trends schon richtig zu analysieren, kann man damit dann auch den Rest des Marktes deuten. Scheint sich der Trend beispielsweise in einer Abwärtsbewegung zu befinden kann man davon ausgehen, dass die allgemeine Stimmung auf den Märkten negativ zu sein scheint.

Ebenso verhält es sich bei einer Aufwärtsbewegung, dort kann es also sein, dass die allgemeine Stimmung auf den Märkten positiv zu sein scheint.

Als nächstes ist es wichtig, dass man sich die Ankündigung verschiedener Nachrichten anschaut, damit man schon im Vorhinein bestimmte Bewegungen erahnen kann. Hierzu gehören beispielsweise größere politische Veränderungen und Ereignisse, eine Rede der Staatsoberhäupter oder des Zentralbankchefs. Solche Neuigkeiten können extreme Auswirkungen auf die Märkte haben. Deshalb sollte man sich immer im Vorhinein eines Tradingtages über aktuelle Nachrichten informieren.

Zudem sollten bei der Trendanalyse auch die aktuellen Höchst- und Tiefstpunkte eingezeichnet und mit in das Tradingtagebuch aufgenommen werden.

Ebenso verhält es sich beim Einstieg in den Markt. Diese Infos müssen und sollten immer in einem Tradingtagebuch verzeichnet werden. Hierzu gehört dann auch welches Finanzobjekt getraded wird, sowie die Menge. Denn das kann entscheiden für die folgenden Einschätzungen und Einstiegs und Ausstiegspunkte sein. Wenn man sich zudem ansieht wann man in einen bestimmten Markt investiert und zudem festlegt mit welchem Preis der Einstieg geplant ist.

Damit man dann in Zukunft auch nachvollziehen kann welche Chancen und Risiken es bei welchen Trades gab, sollte man immer in seinem Tagebuch vermerken wie hoch die jeweiligen Möglichkeiten und Risiken sind.

Im allgemeinen sind die folgenden W-Fragen am wichtigsten:

  • Wo wird der Trade eingegangen? (Welche Märkte, Forex, Aktien, etc.)
  • Wann wird der Trade eingegangen? (Zu welcher Uhrzeit und zu welchem Trend steigt man ein?)
  • Wie wird der Trade eingegangen ? (Mit welcher Analyse und welcher Methode wird gehandhabt?)
  • Warum wird der Trade eingegangen? (Was ist das Ziel und welcher Zweck liegt hinter dem Trade?)

Besonders bei der Frage nach dem "Warum" ist es wichtig, dass man sich die Neuigkeiten der Märkte anschaut und wie diese sich durch die Neuigkeiten verändern können.

Man sollte zudem mit einem Stop-Loss arbeiten und genau aufzeigen, warum man diesen an der bestimmten Stelle einsetzt und einplant. Zu guter Letzt ist es wichtig, dass man aufzeichnet wie viele Trades man eingehen möchte.

Wichtig: 

  • Die Emotionen und Gedanken während, vor und nach dem Trading.
  • Wichtig ist, dass man die Emotionen und die Gedanken während des Tradings aufzeichnet und kategorisiert (Positiv, Negativ).
  • Ebenso welches Ergebnis man hiernach erzielt hat.
  • Mann muss hier unbedingt ehrlich mit sich selbst sein, da man nur so aus seinen eigenen Fehlern lernen kann.

Wie haben sich die Trades angefühlt? War man angespannt, gierig, oder vielleicht sogar glücklich? Konnte man mit diesen Gefühlen besser oder schlechter traden? Man muss hier unbedingt ehrlich mit sich selbst sein, da man nur so einen Fortschritt erzielen kann und nur dann ein vollständige Auswertung anstellen kann. Viele Trader achten genau hierauf nicht. 

Beim Ausstieg ist es wichtig, dass man die Punkte aufzeigt wo man Gewinne und Verluste gemacht hat. Man muss zudem einschätzen und angeben, wo der Chart sich beim Ausstieg aufgehalten hat, und was man erwartet wo sich der Markt hinbewegen wird. Man muss hier Tops und Bottoms angeben und neue Trends analysieren und aufschreiben.

Was konnte man aus den Trades lernen? Hat der Einstieg oder der Ausstieg gut funktioniert? Wie sind die nächsten Schritte? Und besonders, was hat man gut und schlecht gemacht? Und was kann man aus den Fehlern lernen? Welche Ereignisse sind genau so aufgetreten wie man sie vorher gesagt hat?

Erfolg durch Analyse und Kritik

Das Journal dient vor allem der eigenen Rückverfolgung und Überprüfung, sowie Analyse, der eigenen Schritte. Denn man kann nur wirklich etwas über sich selbst lernen, wenn man seine eigenen Fehler betrachtet und analysiert. So kann man über Zeit jeden Tag ein wenig mehr über sich selbst lernen und das Wissen dann vollständig anwenden. Wichtig ist, dass man frühzeitig damit anfängt sich genau dieses Verhalten anzueignen.

Wenn man sich beispielsweise auch einmal gegen die im Vorhinein festgelegte Analysemethode entscheidet, muss man so etwas ebenfalls aufzeichnen und vermerken. Dazu sollte aber immer klar sein, warum man sich dafür entschieden hat, sodass man klar sagen kann, warum dieser Weg eingeschlagen wurde und ob dies an der eigenen Einstellung gelegen hat.

So etwas deutet dann darauf hin, dass man beispielsweise emotionale Probleme hat, die noch nicht analysiert wurden. Denn wenn man langfristig eine Methode ausführen will, muss man das auch machen können, wenn man keine Lust, oder ein anderes ziel vor Augen hat.

Ähnlich kann man mit dem Tagebuch nachvollziehen wovon der eigene Erfolg abhängt. Denn der Erfolg kann vom eigenen Mindset, dem Wochentag, Zeitaufwand und der Analysemethode geprägt sein. Am besten kann man so etwas mit einer Excel-Tabelle überprüfen, da man nach verschiedenen Kriterien sortieren und filtern kann.

Die schlussendliche Auswertung der Trades sollte dann immer am Ende einer Woche stattfinden, idealerweise am Sonntag, da man sich so auf die kommende Woche vorbereiten kann, und es einen Abschluss für die aktuelle Woche gibt.

Wenn man also Trades eingeht die zwar Verluste machen, man sich aber an das System gehalten hat, dann handelt es sich im Großen und Ganzen um einen guten Trade. Ein schlechter Trade ist dann vorzufinden, wenn man Gewinne macht, diese aber nicht nachvollziehen kann, da man sich weder an das System gehalten, noch die eigenen Schritte aufgezeichnet hat.

Dann wird aus dem kalkulierten Trading plötzlich wieder Glücksspiel.

Am Ende sollte man seine Motivation nämlich nicht aus einem einfachen Gewinn aus Zahlen ziehen, sondern aus der dem stetigen Fortschritt und der eigenen Verbesserung und Konstanz.

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