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Was ist Overtrading? | Das muss jeder Anfänger wissen

Unter Overtrading versteht man den übermäßigen Handel mit Wertpapieren, z. B. Aktien, in einem Maße, das einem Händler schadet oder gegen bestimmte Regeln verstößt.
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Unter Overtrading versteht man den übermäßigen Handel mit Wertpapieren, z. B. Aktien, in einem Maße, das einem Händler schadet oder gegen bestimmte Regeln verstößt.

Overtrading kann bedeuten, dass eine bestimmte Anzahl von Transaktionen innerhalb eines bestimmten Zeitraums überschritten wird, z. B. wenn ein Broker ein Limit für die Anzahl der Käufe und Verkäufe derselben Aktie innerhalb weniger Tage festlegt.

Overtrading ist stark abhängig von der genutzten Strategie und dem eigenen Kapital. Demnach kann man Overtrading auch als sehr subjektiv beschreiben, da sich dies praktisch von Person zu Person unterscheidet.

Im Allgemeinen kann man beim Overtrading aber davon sprechen, wenn ein Trader zu viele Trades innerhalb einer bestimmen Zeitperiode ausübt und dies dann negative Konsequenzen nach sich ziehen.

Wie funktioniert das Overtrading?

Eine Möglichkeit, Overtrading zu betrachten, besteht darin, es mit dem Konzept des Überdenkens zu vergleichen. Nachdenken ist im Allgemeinen gut, während zu viel Überdenken im Allgemeinen schlecht ist.

Es ist nichts Falsches daran, eine große Anzahl von Finanzobkejten zu handeln - aber wenn das Trading so weit geht, dass man sich selbst Verluste verursacht oder im schlimmste Fall gegen die Regeln des Brokers verstößt, fällt man in den gefährlichen Bereich des Overtradings.

Ob man overtraded hat liegt dann ganz stark an den eigenen finanziellen Verhältnissen und anderen Faktoren, wie den Gebühren des Brokers und den Steuern.

Nur selten sind äußere Einflüsse für das Overtrading verantwortlich. Am meisten ist es der Trader selbst, der die schlechten Entscheidungen trofft und damit in die Falle des Overtradings gerät. Aber welche Arten des Overtradings gibt es?

Arten des Overtradings

Diskretionäres Overtrading: Der diskretionäre Trader nutzt flexible Positionsgrößen und Leverage und legt keine Regeln für die Änderung der Größe fest. Obwohl eine solche Flexibilität ihre Vorteile haben kann, erweist sie sich in den meisten Fällen als der Untergang des Händlers.

Technisches Overtrading: Trader, für die technische Indikatoren neu sind, nutzen diese oft als Rechtfertigung für einen bestimmten Handel. Sie haben bereits entschieden, welche Position sie einnehmen wollen, und suchen dann nach Indikatoren, die ihre Entscheidung untermauern, so dass sie sich wohler fühlen. Sie entwickeln dann Regeln, lernen weitere Indikatoren und entwickeln ein System. Dieses Verhalten wird als Confirmation Bias bezeichnet.

Overtrading vermeiden

Pausen machen: Die meisten Trader geraten ins Overtrading nachdem die eigene Konzentration und Selbstkontrolle durch zu lange Traden und womöglich vermehrte Verluste stark eingeschränkt ist. Man kennt es selbst, wenn man zu viele Stunden unter hoher Konzentration arbeiten musste, lässt diese logischerweise langsam nach. Mit einer Pause und auch regelmäßigen Pausen in denen man sich am besten ein bisschen bewegt kann der Kopf ein bisschen durchatmen und entspannen. Das erhöht die Konzentration dann wieder stark und sorgt dafür, dass man das Trading mit neuer Energie angehen kann.

Regeln einhalten und erstellen: Es klingt so einfach, aber besonders für Anfänger kann das eine Herausforderung sein. Regeln können alles sein, von "nur 20 Trades am Tag" zu nur solange traden, bis man 5% Gewinn gemacht hat. Diese Regeln können von einem selbst kommen oder man sucht sich eine Person, die den Weg schon gegangen ist und klare Regeln vorgeben kann. Hierfür ist ein Mentor ideal.

Selbstbewusstsein entwickeln: Regelmäßiges analysieren der eigenen Fehler ist als Trader praktisch unvermeidlich, wenn man erfolgreich werden möchte. Man kann alleine durch ein Tradingtagebuch schon viele eigene Fehler erkennen und diese beim nächsten Mal frühzeitig umgehen. Hier findets du weitere Infos zum Tradingtagebuch: https://volume-trader.com/was-ist-ein-tradingtagebuch/

Risiko-Management beachten: Auch das Risiko-Management muss beachtet werden. Alleine anhand des Namens ist klar, dass man sich mit dem Risiko-Management eine Möglichkeit schafft, mit welcher man dann verschiedene Risiken umgehen oder besser damit umgehen kann. Ein Risiko-Management wird meistens durch die Trading-Strategie oder einen Mentor vorgegeben. Um erfolgreich zu sein ist es deshalb essentiell, dass man auf hierauf besonderen Wert legt. 

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