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Was ist das Moving Average?

Im Trading gibt es viele verschiedene Indikatoren, welche man nutzen kann um die eigenen Trades zu verbessern und einen tieferen Einblick in die Märkte zu erhalten. Einer dieser Indikatoren ist das Moving Average:
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Im Trading gibt es viele verschiedene Indikatoren, welche man nutzen kann um die eigenen Trades zu verbessern und einen tieferen Einblick in die Märkte zu erhalten. 

Einer dieser Indikatoren ist das Moving Average:

Ein Moving Average (zu Deutsch: gleitender Durchschnitt) ist der Durchschnittspreis eines Terminkontrakts oder einer Aktie über einen bestimmten Zeitraum. Dieser kann dann entweder händisch, oder selbstständig durch die Software berechnet werden.

Moving Averages werden häufig verwendet, um zu vergleichen, wo sich der aktuelle Kurs des zugrunde liegenden Instruments in Bezug auf Unterstützung und Widerstand auf einem Diagramm befindet.

Wenn sich der Kurs bis zu einer Durchschnittslinie nach unten oder nach oben bewegt, können Händler dies als Signal nutzen, dass der Kurs an diesem Punkt anhalten oder zurückgehen könnte.

Händler können auch kurz- und langfristige Unterstützung und Widerstand auf einem Diagramm visualisieren, indem sie gleitende Durchschnittslinien verschiedener Zeiträume hinzufügen.

In unserem Beispiel betrachten wir einmal einen Tageschart des NASDAQ. Unser Coach Peter nutzt in diesem Fall die Software TradingView und lässt von dieser auch direkt einen Moving Average einzeichnen. 

Dieser Moving Average bezieht sich auf den Kursverlauf des NASDAQ innerhalb eines Jahres. 

Neben dem Coronatief in der ersten Hälfte des Charts kann man dann einen beeindruckenden Anstieg feststellen. Der Kurs kommt dann an die Moving Average heran und lässt (pink gekennzeichnet) und es werden Abverkäufe und Retests durchgeführt:

Das Moving Average eignet sich aufgrund ihres Blicks auf den Durchschnitt eines Kurses sehr gut dazu um vergangene Trends zu erkennen und diese korrekt zu analysieren.

Arten von Moving Averages

Einfacher gleitender Durchschnitt
Die einfachste Form eines gleitenden Durchschnitts, der so genannte einfache gleitende Durchschnitt (SMA), wird berechnet, indem der Mittelwert einer bestimmten Menge von Werten über einen vorher bestimmten Zeitraum gebildet wird.

Es werden also eine Reihe von Preisen von den betrachteten Finanzinstrumenten addiert und durch die Anzahl der Preise geteilt.

Exponentieller gleitender Durchschnitt (EMA)
Der exponentielle gleitende Durchschnitt ist eine Art gleitender Durchschnitt, bei dem den neusten Kursen mehr Gewicht beigemessen wird, um besser auf neue Informationen reagieren zu können.

Um einen EMA zu berechnen, muss man zuerst den einfachen gleitenden Durchschnitt (SMA) für einen bestimmten Zeitraum berechnen. Anschließend wird der Multiplikator für die Gewichtung des EMA berechnet.

Man nutzt daraufhin einen Glättungsfaktor zusammen mit dem vorherigen EMA, um den aktuellen Wert zu erhalten. Wenn man sich also die beiden Arten der Moving Averages ansieht, dann gibt der EMA den neusten Kursen eine höhere Gewichtung, während der SMA alle Werte gleich gewichtet.

Wofür werden gleitende Durchschnitte verwendet?
Gleitende Durchschnitte werden häufig in der technischen Analyse verwendet um festzustellen, ob sich die Dynamik eines Wertpapiers ändert, z. B. bei einer plötzlichen Abwärtsbewegung des Kurses eines Wertpapiers.

Ebenso kann man anhand des gleitenden Durchschnitts Hypothesen und Verdachte bestätigen, wenn sich beispielsweise der gleitende 200-Tage Durchschnitt eines Aktienunternehmens stark aufwärts bewegt. Hier kann man dies ganz klar als Aufwärtssignal werten.

Für einen noch genaueren Einblick in das Moving Average findet man hier das Video von Peter, welches noch tiefer in das Thema eintaucht: 

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