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Was ist Slippage?

Slippage ist die Differenz zwischen dem ausgeführten und dem erwarteten Preis eines Trades. Sie tritt in der Regel während einer Phase hoher Volatilität auf, wenn eine Market-Order verwendet wird oder wenn ein großer Auftrag zum erwarteten Handelskurs kein ausreichendes Interesse der Gegenpartei findet.
Inhaltsverzeichnis

Slippage Definition 

Slippage ist die Differenz zwischen dem ausgeführten und dem erwarteten Preis eines Trades. Sie tritt in der Regel während einer Phase hoher Volatilität auf, wenn eine Market-Order verwendet wird oder wenn ein großer Auftrag zum erwarteten Handelskurs kein ausreichendes Interesse der Gegenpartei findet.

Sowohl eine negative als auch eine positive Abweichung vom erwarteten Preis gelten als Slippage, abhängig von der Art des ausgeführten Trades. Wenn ein Trade-Auftrag ausgeführt wird, werden die entsprechenden Finanzobjekte zum günstigsten Preis, der zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist, verkauft oder gekauft.

Daher kann es zu Ergebnissen kommen, die mehr, gleich oder weniger günstig sind als das ursprünglich erwartete Ergebnis, und die Ergebnisse werden dann dementsprechend als negative Slippage, keine Slippage und positive Slippage bezeichnet.

Da sich die Marktpreise schnell ändern können, tritt eine Slippage in der Zeit zwischen der Ausführung eines Handels und dem Abschluss auf.

Slippage im Forex Trading 

Beim Forex-Trading kommt es zu Slippage, wenn Aufträge ausgeführt werden, in der Regel ohne die Verwendung von Limit-Orders oder wenn Stop-Losses zu einem ungünstigeren Kurs als dem ursprünglich im Auftrag festgelegten auftreten.

Dies kann bei hoher Volatilität vorkommen, was dazu führt, dass Trades nicht zu den gewünschten Preisen ausgeführt werden können. In solchen Situationen führen die meisten Forextrader den Auftrag zum nächstbesten Kurs aus, es sei denn, ein Limitauftrag stoppt den Handel an einem vorher festgelegten Punkt.

Limit-Orders verhindern zwar einen negativen Slippage, bergen aber das Risiko, dass ein Geschäft nicht vollständig ausgeführt wird, wenn der Kurs nicht in die genehmigte Preisspanne zurückkehrt.

Dieses Risiko erhöht sich, wenn man sich in einer Phase mit vielen Marktschwankungen befindet, wodurch die Zeit, die für den Abschluss eines Geschäfts zu einem genehmigten Preis zur Verfügung steht, erheblich eingeschränkt wird.

Slippage vermeiden 

Um eine negative Slippage zu vermeiden empfiehlt es sich auf die Limit Orders zurück zu greifen. Bei einer Limit Orders definiert man im Vorhinein einen festen Kaufpreis, was verhindert, dass eine negative Slippage auftritt. 

Nur kann es dann vorkommen, dass die Order nicht ausgeführt wird, da der vorher festgelegte Kaufpreis nie erreicht wird. Deshalb muss man sich vor jedem Trade sicher sein, dass der Markt auch auch diesen Preis treffen kann.

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