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Was sind CFDs?

Wer sich schon einmal mit dem Trading beschäftigt hat, der ist mit Sicherheit schon einmal über den Begriff "CFD" gestolpert, aber was sind CFDs überhaupt und wie funktionieren sie genau? CFD – Contracts for Difference CFD steht für: "contract for difference" oder auch Differenzkontrakte genannt Es handelt sich um einen Vertrag zwischen zwei Parteien, einem […]
Inhaltsverzeichnis

Wer sich schon einmal mit dem Trading beschäftigt hat, der ist mit Sicherheit schon einmal über den Begriff "CFD" gestolpert, aber was sind CFDs überhaupt und wie funktionieren sie genau?

CFD – Contracts for Difference

  • CFD steht für: "contract for difference" oder auch Differenzkontrakte genannt
  • Es handelt sich um einen Vertrag zwischen zwei Parteien, einem "Käufer" und einem "Verkäufer", bei dem der Käufer dem Verkäufer die Differenz zwischen dem aktuellen Wert eines Vermögenswerts (Eröffnungspreis) und seinem Wert zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses (Schlusspreis) zahlt. Ist die Differenz negativ, zahlt der Verkäufer stattdessen den Käufer.
  • CFDs sind universelle Tradinginstrumente bei welchen man die Möglichkeit hat Gewinne zu generieren, sei es bei den Indizes, Aktien und Futures, ohne diese Finanzobjekte kaufen zu müssen.
  • CFDs wurden zuerst von Hedgefonds und institutionellen Händlern zur Absicherung von Aktienpositionen an der Londoner Börse eingesetzt. Daraufhin begannen die Brokerfirmen, ihr CFD-Angebot zu erweitern. CFDs wurden dann für andere Basiswerte wie Rohstoffe, Anleihen und Währungen eingeführt.

Trading mit CFDs

Märkte die von CFDs abgedeckt werden:

  • Globale Aktien-CFDs, Beispiele. Vereinigtes Königreich, USA, Asien und Europa
  • Aktienindex-CFDs, Beispiele. FTSE, Dow, NASDAQ, NIKKEI, usw.
  • Devisen-CFDs
  • Branchen-CFDs, Beispiele: Öl und Gas, Banken, Technologie, usw.
  • Rohstoff-CFDs wie Soft Commodities und Getreide.
  • Metall und Energie-CFDs, z. B. Gold, Silber, Öl, Erdgas, Uran etc
  • CFDs sind sehr beliebte Möglichkeiten im Online-Sektor um Rohstoffe, Indizes, Devisen oder Aktien zu traden
  • Beim CFD Trading ist man direkt auf den wirklichen Wert eines Finanzobjektes angewiesen - es wird der wirkliche Vermögenswert getraded
  • Hierdurch kann man sehr simpel ausländische Märkte traden, rading mit hebeln verwenden oder sogar Leerverkäufe für sich nutzen
  • Derivate Instrumente erlauben es CFDs in jeglichen Märkten zu handeln.

(Derivate Instrumente: Ein Derivates Instrument ist ein Finanzkontrakt dessen Wert vom Preis eines Basiswertes abgeleitet wird. Es orientiert sich also stark an der Entwicklung eines anderen Finanzinstrumentes.)

Wenn ein Käufer ein Derivat kauft ist er nicht direkt am Wert des jeweiligen Finanzobjektes beteiligt, er ist nur indirekt an dem Wert des Derivates beteiligt.

Wenn man CFDs handelt, muss man das zu handelnde Finanzobjekt auch nicht besitzen. Man erklärt sich stattdessen bereit die Kursdifferenz eines Marktes von der Eröffnung bis zur Schließung

Welche Kosten entstehen beim CFD-Trading?

Es gibt beim CFD Handel 3 essentielle Kosten/Gebühren auf welche man achten muss:

Die Finanzierungsgebühr der Hebelprodukte:

Da man beim CFD Handel mit Hebelprodukten arbeitet, leiht man sich als Trader sozusagen das Geld um eine Position eröffnen zu können.

Diese Finanzierung wird vom Broker zur Verfügung gestellt, welcher dann natürlich bei Verlusten die Summe X wieder zurückgezahlt bekommen möchte, welche sich geliehen wurde.

Wenn man also mit CFDs handelt sollte man sich im klaren sein, dass man mit Geld handelt, welches man theoretisch nie selbst besitzt. Das kann ein großes Risiko sein und führt schnell dazu, dass man viel Geld verlieren kann.

Dem Spread des jeweiligen Brokers:

Ein Broker stellt die Positionen, welche man auf einem Markt eingehen möchte, nie genau zu dem Marktpreis ein, stattdessen wird immer automatisch eine schlechtere Position gewählt.

Diese Different zwischen dem tatsächlichen Marktpreis und dem Preis zu welchem man ein Finanzobjekt kaufen und verkaufen kann, nennt man den Spread.

Dieser Spread kann von Broker zu Broker und abhängig der aktuellen Marktsituation unterschiedlich hoch ausfallen.

Weitere Kommissionen des Brokers:

Zusätzlich können bei einem CFD Broker pro Trade noch weitere Kommissionen anfallen, welche unter anderem prozentual auf den Trade berechnet werden.

Diese Kommissionen unterscheiden sich stark pro Broker und Markt, welcher getradet wird.

Einige Broker bieten die Möglichkeit an, dass man sich zwischen einem Spread und einem Kommissionskonto entscheidet, bevor man beginnt zu traden. Ein Kommissionskonto bietet dann beispielsweise eine fixe Summe an, welche pro Trade fällig wird, anstelle eines größeren Spreads.

Wie funktioniert der CFD Handel?

Jeder Kontrakt (CFD) besitzt einen Kauf und einen Verkaufspreis.

Die Kaufpreise liegen meist ein wenig über dem aktuellen Marktpreis. Der Verkaufspreis liegt ebenso meist ein wenig unter dem Kaufpreis.

Diese Differenz zwischen den beiden Preisen nennt man auch den Spread. Bei vielen Brokern wird der Preis eines Finanzobjektes in einem Spread angegeben.

Wenn man also eine Order auf dem Markt platziert kann man nie genau zum Marktpreis kaufen oder verkaufen.

Wenn man mit den CFD Handel betreibt tradet man die Basiswerte eines Kontraktes und dessen Kursdifferenz in der Zeit von der Eröffnung des Kontraktes bis zur Schließung.

Man besitzt den Wert eines kontraktes nie selbst, sodass man nicht auf steigende Märkte angewiesen ist. Es ist somit möglich auch fallende Kurentwicklungen zu tradern und Profite zu machen.

Wenn man dann davon ausgeht, dass der Markt sich bullish verhält, also steigt, kann man den Differenzkontrakt kaufen, was auch als als "long" gehen bezeichnet wird.

Wenn man aber davon ausgeht, dass sich der Markt "bearish" verhält, also fällt, kann man den Kontrakt verkaufen, was auch als "short" gehen bezeichnet wird.

Wenn sich der Markt länger in die erwartete Richtung bewegt, welche vorhergesagt wurde, desto größer fällt auch der Gewinn aus. Im Umkehrschluss kann sich bei einer falschen Vorhersage der Verlust ebenfalls erhöhen.

Gewinne und Verluste werden gehebelt

Beim CFD Handel wird mit Hebelwirkungen, oder sogenannten Hebeln (engl. Leverage Trading) gearbeitet. Dies ist eine Möglichkeit Kapital zu nutzen, welches einem selbst nicht zur Verfügung steht.

Man leiht sich sozusagen zusätzliches Geld, welches man dann zum traden nutzen kann. Man hat also die Möglichkeit auch mit geringem Beträgen ein großes Volumen auf einem Markt zu handeln.

Das kann dazu führen, dass man potentiell hohe Gewinne einfahren kann, ebenso können aber auch hohe Verluste zustande kommen.

Der Handel mit einem Differenzkontrakt ist also eine unter Umständen sehr riskante Tätigkeit, ebenso werden die Chancen mit den CFDs Geld zu verdienen sehr häufig überschätzt.

Um erfolgreich mit einem Hebel zu traden und CFDs für sich arbeiten zu lassen bedarf es viel Vorbereitung und Übung, sowie Expertise. Nur dann kann man mit wirklichen Ergebnissen rechnen. Jeder Anleger, der Interesse am CFD Trading hat, sollte außerdem noch folgende Begriffe kennen:

Kaufkraft: Der Betrag, der einem Anleger zum Kauf zur Verfügung steht.

Hedge- oder Risikoverhältnis: Ein Indikator, den ein Anleger immer im Auge behalten sollte. Er stellt das Verhältnis zwischen dem Nettokontostand und der Hebelwirkung, also dem Geld, das ausgezahlt werden muss, dar.

Margin Call: Eine Benachrichtigung an einen Trader wenn das Kapital auf dem Trading-Konto unter die Mindestanforderung fällt, welche zum aufrechterhalten der fremdfinanzierten Position fällt.

Schließung der Position: Dies geschieht, sobald die entsprechenden Warnungen über die Höhe des Engagements - die Margin Calls - versendet wurden und damit begonnen wird, alle ausstehenden Aufträge des Kunden zu stornieren, d.h. Aufträge, die am Markt platziert, aber noch nicht ausgeführt wurden.

Warum CFD-Trading aber besonders für Anfänger gefährlich sein kann, findest du in diesem Video:

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