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Daytrading lernen | Das muss JEDER Anfänger wissen!

Unter allen existierenden Anlagestrategien an der Börse ist das Daytrading eine Technik, die viele Menschen anspricht, die auf den Finanzmärkten Geld verdienen wollen. Trotzdem verdient man als Daytrader kein Geld über Nacht. Der Intraday-Handel erfordert, dass man über den Aktienmarkt im Allgemeinen bescheid weiß. Auch die Psychologie der Händler und generell spezifisches Wissen über das […]
Inhaltsverzeichnis

Unter allen existierenden Anlagestrategien an der Börse ist das Daytrading eine Technik, die viele Menschen anspricht, die auf den Finanzmärkten Geld verdienen wollen. Trotzdem verdient man als Daytrader kein Geld über Nacht. Der Intraday-Handel erfordert, dass man über den Aktienmarkt im Allgemeinen bescheid weiß. Auch die Psychologie der Händler und generell spezifisches Wissen über das Daytrading muss vorhanden sein, bevor man sich an den Handel auf den Märkten macht.

Was ist Day Trading - Definition

Daytrading ist der Kauf und Verkauf von Finanzobjekten, aber nur innerhalb desselben Tages. Daytrading kann auf jedem Markt stattfinden, aber am häufigsten findet es auf dem Forex-Markt mit Währungspaaren oder auf dem Aktienmarkt mit Indizes statt.

Als Daytrader nutzt man die kleinen Kursbewegungen eines Tages und schließt alle Positionen vor dem Ende des Tages wieder. Beim Handel von Währungspaaren, dem sogenannten Forex-Trading  wird beispielsweise sowohl eine Aufwärts als auch Abwärtsbewegung ausgenutzt um Gewinne zu erzielen und Geld zu verdienen. Bei der Intraday-Spekulation sucht man sich in der Regel eine Aktie, einen Aktienindex oder eine Währung, die sehr liquide ist.

Wenn man als Daytrader erfolgreich sein möchte muss man über gute Kenntnisse des Marktes verfügen und auch bereit sein immer neues zu lernen, da man sein Wissen auf dem Markt erst wirklich einsetzen kann, wenn man schon Erfahrungen an den Märkten oder in einem Demokonto gesammelt hat. (Demokonto wird zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal erklärt) Dies ist jedoch auch nicht unbedingt eine 100%-ige Erfolgsgarantie. Besonders wenn starke Kursschwankungen auftauchen, welche vor allem auf dem Forex möglich sind.

Daytrading wird in der Regel verwendet, um die Notwendigkeit zu beseitigen, Gebühren zu zahlen, um eine Position über Nacht offen zu halten. Diese Gebühren werden als Swaps bezeichnet. In einigen Fällen können Swaps positiv sein. Daytrading wird auch eingesetzt, um sich nicht dem Risiko großer Kursschwankungen über Nacht auszusetzen, wenn man nicht bereit ist, die Märkte zu beobachten, oder wenn der Markt geschlossen ist. Daytrading eliminiert somit das Risiko von Gaps am Aktienmarkt. Damit man aber nicht direkt in den Markt einsteigt und sofort viel Geld verliert, sollte man, bevor man richtig mit dem Trading startet, das Demokonto in Betracht ziehen.

Unvorbereitet an die Märkte zu gehen ist einer der Hauptgründe warum viele Leute an der Börse ihr Geld verlieren.

Grundlegende Begriffe des Daytradings

Damit im darauffolgenden Beitrag die Begriffe verstanden werden können ist hier eine Aufzählung der verschiedenen Ausdrücke die man als angehender Trader unbedingt wissen sollte.

Optionen: Die Option ist das Recht mit einem gekauften Handelsobjekt einen Handel einzugehen.

Broker: Der Broker ist ein Finanzdienstleister der im Auftrag von Anlegern die Verarbeitung von Handelsobjekten übernimmt. (Bekannte Broker: eToro, Trade Republic oder Future Broker wie AMP-Futures, WH-SelfInvest uvm.)

Orderbuch: Das Orderbuch ist ein Verzeichnis in welchem alle zu einem bestimmten Zeitpunkt vorliegenden Wertpapiere (Aktien) aufgeführt sind.

Position: Die Position ist der Begriff für einen Handel, der gerade entweder einen Gewinn oder Verlust erzielt.

Stop-Loss Order: Die Stop-Loss Order ist eine vorab gesetzte Preisgrenze. Sie schließt die Position automatisch zum angegebenen Verlust.

Take-Profit: Der Take-Profit ist eine vorab gesetzt Preisgrenze. Sie schließt die Position automatisch zum angegebenen Gewinn.

Welche Fähigkeiten benötigt ein Daytrader?

Als Trader braucht man besonders eines: Eine ruhige Art.

Die Fähigkeit, sich zu fokussieren und zu konzentrieren, insbesondere in einer chaotischen, schnelllebigen Umgebung ist eine unterschätzte, aber entscheidende Fähigkeit für Trader. Selbstbeherrschung ist ebenfalls entscheidend, ebenso wie die Eigenschaft Emotionen, trotz negativen oder positiven Entwicklungen, zu kontrollieren.

Auch wichtig sind genaue Aufzeichnungen für die Verantwortlichkeit des Traders  und für das Lernen und Verbessern der Tradingfähigkeiten, dies kann man über einen Trading Plan erreichen, sodass man seine Trading-Strategie dauerhaft verfolgen und ihre Effektivität überprüfen kann.

Tipps wie man zu einem guten Daytrader werden kann:

Besonders für den Anfang sollten sich neue Trader darauf einstellen, dass sie noch nicht das nötige Wissen haben um sofort mit großen Summen traden zu können. Ebenso fehlt die Expertise und innere Ruhe.  Aber eines ist klar: Wissen ist Macht.

Denn wer sich tagtäglich über die Börse informiert, die neusten Nachrichten und Ereignisse verfolgt, sowie generell bei all den Tradingthemen auf dem Laufenden bleibt, der hat eine Chance schneller in das Trading einzusteigen, wie eine Person, die dies nicht tut.

Deshalb ist es wichtig, dass man sich als Trader dauerhaft über verschiedene Webseiten über Wirtschaftsnachrichten aufklären lässt und immer informiert bleibt.

Als nächstes sollte man natürlich auch die Ziele definieren und ein wenig Zeit zum Trading einplanen, denn ohne den nötigen Zeitaufwand wird man nicht an das Ziel kommen nachhaltig erfolgreich traden zu können. Jeder Daytrader muss während des Tradings die Märkte genau verfolgen und Gelegenheiten erkennen, die sich jederzeit während der Handelszeiten ergeben können. Schnelles Handeln ist der Schlüssel. Deshalb sollte man zu dieser Zeit den Chart nicht aus den Augen lassen.

Zu Beginn sollte man trotz großer Ambitionen zuerst klein anfangen. Am Anfang ist es sinnvoll, wenn man sich auf nicht mehr als zwei Finanzobjekte konzentriert und nur wenige Trades ausführt. Denn das Finden von Gelegenheiten ist einfacher, wenn man sich auf weniger Bereiche, aber dafür mit 100% Konzentration, begrenzt. So kann man durch Flüchtigkeit entstehende Verluste verhindern. 

Ebenso ist es wichtig, dass man sich das für den Handel benötigte Kapital zur Seite legt. Als Beispiel: Viele erfolgreiche Trader riskieren weniger als 1% bis 2% ihres Kontos pro Handel. Man sollte am besten das überschüssige Geld zur Seite legen, mit welchem man handeln kann und bei welchem man auch bereit ist es zu verlieren.

Viele von Anlegern und Händlern erteilte Aufträge werden ausgeführt, sobald die Märkte am Morgen öffnen, was zu einer stärkeren Preisvolatilität beiträgt. Ein erfahrener Daytrader ist in der Lage, Muster zu erkennen und entsprechend zu handeln, um Gewinne zu erzielen.

Aber für Neulinge kann es besser sein, den Markt einfach zu lesen, ohne in den ersten 15 bis 20 Minuten irgendwelche Bewegungen zu machen. Die mittleren Stunden sind in der Regel weniger volatil, und dann beginnt die Bewegung gegen die Schlussglocke wieder zuzunehmen. Obwohl die Stoßzeiten Chancen bieten, ist es für Anfänger sicherer, sie zunächst zu meiden.

Entscheidend für die ersten Trades ist dann das Setzen von Stop- und Loss Orders. Ebenso wie eine Market- und  Limit Order. Wenn du eine Market-Order platzierst, wird sie zum besten Preis ausgeführt, der zu diesem Zeitpunkt verfügbar ist - es gibt also keine Preisgarantie. Eine Limit-Order hingegen garantiert den Preis, aber nicht die Ausführung. Limit-Orders helfen Dir, mit größerer Präzision zu handeln, wobei du Ihren Preis sowohl für den Kauf als auch für den Verkauf festlegen kannst.

Ein sehr wichtiger Punkt ist, dass eine Strategie nicht die ganze Zeit einen Gewinn erzielen muss um profitabel zu sein. Viele Daytrader gewinnen nur 50% bis 60% ihrer Trades. Trotzdem schaffen sie es mehr an ihren Gewinnen zu verdienen als an ihren Verlusten zu verlieren. Deshalb ist es wichtig, dass das Risiko bei einem Handel auf einen Prozentsatz des Kontos begrenzt ist.

Wie schon oben erwähnt ist eine der wichtigsten Eigenschaften eines Traders die Ruhe und Gelassenheit. Denn wenn man erfolgreich traden möchte, dann ist es wichtig, dass man immer die Logik herrschen lässt. Die Aktienmärkte können hart für die Nerven sein und wirklich erfolgreich wird man nur, wenn man es schafft bei den Trades ruhig zu bleiben.

Der letzte Tipp scheint trivial, ist aber ebenfalls enorm wichtig für den Erfolg eines Daytraders. Denn selbst wenn man sich ansonsten an alle Tipps gehalten hat und die richtige Strategie anwendet, die in diesem Fall auch funktioniert, das richtige Mindset mitbringt und generell fokussiert an die Sache herangeht, aber dann einen komplett anderen Plan einschlägt, welcher noch nicht geübt wurde, kann das fatal sein. Es ist wichtiger, dem Plan genau zu folgen, anstatt zu versuchen Gewinnen nachzujagen. Damit man diese Fähigkeiten auch wirklich verinnerlicht, kann man auf ein Demokonto zurückgreifen.

Was ist ein Demokonto?

Wer sich schon länger mit dem Thema des Daytradings befasst hat, oder jetzt vor den ersten Schritten steht sich weiterzubilden, der wird schon das eine oder andere Mal über das Demokonto gestolpert sein. Das Demokonto ist eine Simulation des realen Marktes und wird besonders von Anfängern genutzt um die Marktphasen und Ein-und Ausstiege mit Spielgeld zu testen.

Das hat den Hintergrund, dass man am Anfang logischerweise auf einige Probleme stoßen wird, da man beim Trading erst durch die Routine besser werden und sich nur über Zeit eine Expertise aufbauen kann.

Deshalb sollte sich jeder überlegen, bevor man an die richtige Börse geht, dass man sich mit einem Demokonto vertraut macht. Hier gibt es viele verschiedene Anbieter. Trotzdem ist es wichtig, dass man sich am Anfang darüber informiert, welche Anbieter eine hohe Gebühr oder zusätzliche Kosten verlangen.

In so einem Demokonto kann man dann das Daytrading lernen ohne dass man sich Gedanken um echtes Geld machen muss. Es ist deshalb auch ideal um verschiedene Strategien auszuprobieren. So kann man sogar als professioneller Trader immer wieder auf das Konto zurückgreifen um die eigenen Fähigkeiten auszubauen und neue Daytrading Strategien auszuprobieren.

Nachteile des Demokontos

Denn da man nur mit Spielgeld tradet, kann man keine echten Gewinne erzielen und Geld verdienen. Außerdem kann es gut sein, dass man durch das Üben im Demokonto ein falsches Sicherheitsgefühl aufbaut, da man womöglich mit sehr hohen Summen probeweise tradet.

Und auch wenn das Risikofrei ist, kann es emotional und mental dazu führen, dass man nachlässig wird und sich dem Risiko nicht mehr bewusst ist, auch wenn es womöglich im Demokonto gut läuft.

Bei der Wahl des Kontos ist es wichtig, dass man neben der allgemeinen Recherche nicht nur auf den Preis des Demokontos achtet. Man sollte lieber besonderen Wert darauf legen, welche Laufzeit angeboten wird. 

Dazu kommt auch die Höhe des virtuellen Guthabens. Bei vielen Anbietern erhält man beispielsweise oft ein Guthaben von 10.000€. Dieses kann dann bei Bedarf erhöht werden.

Ebenso wichtig , wenn nicht sogar wichtiger, sind die verfügbaren Märkte, welche auf dem Demokonto getradet werden können. Denn wenn man ein Demokonto auswählt auf welchem ein ganz anderer Markt zu finden ist, als der den man selbst traden möchte, dann ist das Konto auch nicht wirklich hilfreich. Deshalb ist es wichtig, dass man einen Broker auswählt, der ein möglichst breit gefächertes Angebot an Märkten zur Verfügung stellt.

Zusammenfassung

Daytrading ist eine interessante und zugleich immens lukrative Beschäftigung, die von so ziemlich jeder Person ausgeübt werden kann. Letztlich benötigt man nur einen Computer eine Internetverbindung und Startkapital um erfolgreich traden zu können. Leider hat das Daytrading auch einen schlechten Ruf da es von vielen Personen als "schnell-reich-werden" Option angesehen wird.

Das man mit dem Trading Geld verdienen kann sollte klar sein. Auf der anderen Seite sollte man aber auch verstehen, dass man genauso gut Verluste machen kann, wenn man sich nicht auskennt und die Risiken nicht beachtet.

Die Volatilität vieler Märkte führt dann dazu, dass Tradinganfänger oft an einem Tag zwar gutes Geld verdienen können, dies aber am zweiten Tag schon nicht mehr möglich sein kann.

Dann ist ganz klar, dass die technische Analyse nicht richtig angewandt wurde, die Trades nicht richtig gesetzt oder womöglich kein richtiges Mindset vorhanden war um das Daytrading zu beherrschen.

Denn wenn man alles richtig macht, sich an die Regeln hält, den Chart richtig analysiert, die Indikatoren richtig setzt und klare Grenzen im Verlust setzt, kann man gutes Geld mit dem Trading verdienen. Wenn du noch mehr wissen möchtest, kannst du dir unseren Kurs "The True Trader" ansehen. Hier geben wir dir alle nötigen Infos wie wir von Volume-Trader das Trading verstehen und welche Strategien wir nutzen.

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